Für Hamburg-Hausbruch

Hamburg-Hausbruch

Basisdaten:

Bezirk: Harburg
Fläche: 11,2 km²
Einwohner: 17.216 (2006)
Handwerksbetriebe: 101 (2007)
Niedergelassene Ärzte: 15 (2007)
Apotheken: 2 (2007)

Quelle: Statistikamt Nord

Durch die Lage zwischen den Harburger Bergen und einem Moor bietet Hausbruch seiner Bevölkerung naturnahes Wohnen in der Großstadt.

Es liegt an der Grenze zwischen Marsch und Geest. Die höchsten Erhebungen auf der Geest ist der Reiherberg mit 79,2 Metern. Die Marschflächen im Stadtteil hingegen haben nur eine Höhe von 4 Metern über dem Meerespiegel.

Durch den Bau der Unterelbebahn 1881 wurde es für die Industrie lukrativ, sich in Hausbruch anzusiedeln. Am 15. Januar 1899 wurde der Bahnhof Hausbruch an der Niederelbebahn Harburg-Cuxhaven eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt war Hausbruch ein Ausflugsort für naturliebende Hamburger. 1917 wurde bei einer Brunnenbohrung im südlichen Hausbruch in den Harburger Bergen Kohle gefunden; im Bergwerk Robertshall wurde von 1919 bis 1921 die Kohle für die Harburger Phoenix AG gefördert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bezogen viele Menschen vorhandene Wochenendhäuser und Behelfsheime im Hausbrucher Raum, die in den folgenden Jahrzehnten ausgebaut oder durch vollwertige Häuser ersetzt wurden. Alt-Hausbruch, der nördliche Bereich bis zum Moor und die bewaldeten Gebiete südlich der Cuxhavener Straße, ist geprägt durch Einzel- und Reihenhausbebauung.

In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde teilweise auf dem Gebiet von Hausbruch, teilweise auf dem des benachbarten Neugraben-Fischbek, das Neubaugebiet Neuwiedenthal gebaut. Es entstanden  überwiegend mehrgeschossigen Mehrfamilienhäusern und einige Hochhäuser, in denen heute etwa 2/3 der Hausbrucher Bevölkerung lebt.


Quellen für Text und Bild: wikipedia

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